Es war einmal – damals in der Bank…

Wie die technologische Entwicklung einen Wirtschaftszweig verändert hat

Vielleicht gibt es hier Freunde, die sich noch an das Jahr 1987 erinnern können. Damals startete das sog. IBIS-System seinen Handel. Das war der Auftakt zum Computerhandel mit Wertpapieren in Deutschland. Zwei Jahre später durfte ich noch als Lehrling auf dem Parkett der Hamburger Börse laut werden. Da war der Niedergang des persönlichen Handels längst vorbestimmt, auch wenn wir das damals nicht wahrhaben wollten. Heute wird nur noch mit Unterstützung von Computern gearbeitet, notfalls jeder Handel auf die Mikrosekunde genau protokolliert. 

Habt Ihr noch eine Idee davon, wie viel Geld die Banken damals im Zahlungsverkehr verdienten? Es gab prozentuale Provisionen auf Auslandszahlungen.

Mit größeren Überweisungen wurden schnell einige tausend DM fällig! 

Kommen wir einmal zum Dokumentengeschäft. Das war in Hamburg als wichtigem Handelsplatz immer eine Paradedisziplin der ortsansässigen Banken. Kaffeehandel mit Südamerika? Kein Problem! Teppichhandel mit dem Orient? Ebenfalls nicht, solange die Händler Streitigkeiten möglichst untereinander regulierten. Manchmal begleiteten Mitarbeiter der Banken als Boten die Dokumente in alle Welt. 

In Hamburg wurde dann auch bisweilen in den Vorstandsetagen auf die sonst so übliche hanseatische Zurückhaltung verzichtet. Man mochte es halt „gediegen“. Doch dann kam das Internet…

Und heute? 

Überweisungen, ob privat oder geschäftlich können innerhalb von Sekunden praktisch gratis vorgenommen werden. Auch in unterschiedlichen Währungen. Dokumentengeschäft? Immer mehr wird per Internet abgewickelt. Hier wird vermutlich die Blockchain zum endgültigen Sargnagel werden. Das Wertpapiergeschäft? Hier befindet sich der gesamte Sektor im brutalen Preiskrieg. Online Broker dominieren den kostengünstigen Handel. Vermögensverwaltungen leiden unter Kostendruck und Regulierungswut des Staates. Vertrauen schenken die Kunden immer noch am liebsten persönlich bekannten Personen. Trotzdem sind Empfehlungen im Internet inzwischen die Währung, auf die Bankberater schauen müssen. Die Zeit der großen Bankpaläste ist definitiv vorbei. Das merkt man auf dem Lande mit den Filialschließungen der Sparkassen und Banken und der Verkleinerung der bestehenden Einheiten in den Städten. Wer heute aus der Masse heraus bekannt werden möchte, um sich Vertrauen zu erarbeiten, braucht als Vermögensverwalter zunächst natürlich gute Performance und dann eine umfassende Präsenz im Internet. Die liefere ich jeden Tag auf meinen verschiedenen Auftritten in den sozialen Medien und auf dieser Seite. 

Ich existiere real. Ihr könnt mich jederzeit in Hamburg oder im Hamburger Süden treffen. Bodenständig, ehrlich und wirklich immer auf dem Teppich geblieben. Dazu gehört insbesondere, dass ich zusammen mit meinem Mitgeschäftsführer Manuel Franz auch Vermögensverwaltung für diejenige Größenklasse anbiete (schon ab 30.000 EUR!), die aufgrund des scharfen Wettbewerbs keine anständigen Betreuungen mehr angeboten bekommen! Wir sind davon überzeugt, dass alle Beträge unter 1 Mio EUR heute in Deutschland schlecht betreut werden. Aus Erfahrung wissen wir jedoch, dass die meisten Menschen in hier schon absolut überfordert sind, wenn z.B. aus einem Immobilienverkauf oder einer Erbschaft 300.000 EUR langfristig möglichst sicher angelegt werden sollen. WIR kümmern uns darum! Übrigens auch um Beträge, die aus fälligen Lebensversicherungen „plötzlich“ verfügbar sind!  

Wir müssen reden – jetzt! 

Euer Christoph Vogt

Christoph Vogt Finanzwissen. So geht Kundenbeziehung. Alpha, Portfoliotheorie, Geldanlage, Vermögensverwaltung, Buxtehude, Altes Land, Landkreis Stade
5/5

Schreibe einen Kommentar