Charles Darwin und der Finanzsektor

Liebe Freunde der schlauen Geldanlage,

schon der alte Darwin hatte herausgefunden, dass während der Evolution nicht der Stärkere gewinnt, sondern derjenige, der sich schneller an andere Lebensumstände anpassen kann. Diese Erkenntnis hat Allgemeingültigkeit für so viele Lebensbereiche gewonnen – z.B. auch für den Zustand der Finanzbranche heute. Wer sich in Niedersachsen oder etwas weiter gefasst in Norddeutschland in den Orten umsieht, kann Zeuge des sog. „Filialsterbens“ werden. Davon sind die Sparkassen betroffen, aber auch Volks- und Raiffeisenbanken und natürlich die großen Privatbanken. Prominentes Opfer dieser Entwicklung: Die ehemalige Hauptstelle der Stadtsparkasse Buxtehude in der Bahnhofstrasse der Hansestadt Buxtehude im Landkreis Stade gelegen. Dass Größe nicht immer von Vorteil ist, kann heute leicht an den Aktienkursentwicklungen der Deutschen Bank oder der Commerzbank abgelesen werden. Mein Mitleid gilt an dieser Stelle den Aktionären dieser beiden Großbanken. Es hält sich allerdings in engen Grenzen, denn im Fall der Commerzbank ist es wieder ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass der Staat nicht der bessere Unternehmer ist. Zudem hege ich den Verdacht, dass hier viele deutsche Aktionäre an Bord sind, die wieder dem „Home Bias“ verfallen sind.

Bei erforderlichen Veränderungsprozessen erweist sich Größe in der Regel als erheblicher Nachteil. Wie sollen aus den vielen „Bankbeamten“ Unternehmertypen werden, die auch am Wochenende oder spät abends arbeiten? Wie können die vielen überzähligen Filialen sinnvoll umgenutzt werden? Ganze Geschäftsbereiche der Großbanken sind heftigem Wettbewerb durch neue Anbieter im Internet ausgesetzt. Dazu gehört z.B. das „Transaction Banking“. Vor einigen Jahren wurde mit Überweisungen noch viel Geld verdient. Die Zeiten sind vorbei. Gleiches gilt für den Handel mit Wertpapieren. Die „Discountbroker“ lassen grüßen. 

Der kleine Anbieter in der Nische hat den klaren Vorteil der Schnelligkeit. Dazu zählt natürlich auch die FORMAT Asset Management, die unterstützt durch die NFS Financial Services GmbH, wesentliche Dienstleistungen online anbieten kann. Nachteilig ist die wenig bekannte eigene Marke. Leider passiert es viel zu häufig, dass auf große Namen und nicht auf große Leistungen gesetzt wird. Davon können sicherlich die Aktionäre der Deutschen Bank berichten. 

In der FORMAT Asset Management halten wir es so: Wir halten als familiär geprägtes Haus und in hanseatischer Tradition an unserem soliden Ansatz der Geldanlage fest. Hier gibt es keinen Veränderungsbedarf. Wenn aber das Internet ruft und Corona unsere Präsenzveranstaltungen wie z.B. den FORMAT Unternehmerstammtisch verhindert, sind wir natürlich online um so aktiver. Jeder Mandant hat jederzeit Einsicht in sein Depot auf tagesaktuellem Stand. Neue Mandanten können ganz ohne Papierkrieg und sogar ohne unsere persönliche Beratung ihr Depot mit Vermögensverwaltungsvertrag in der FORMAT Asset Management einrichten. An dieser großen Technikplattform im Hintergrund wird weiter täglich gearbeitet, um noch kundenfreundlicher zu werden. So werden sicherlich bald noch mehr Möglichkeiten auch auf mobilen Endgeräten verfügbar sein. Insofern bewegt sich die FORMAT Asset Management Vermögensverwaltung in Hamburg schnell und wird Euch daher noch viele Jahre als verlässlicher Partner zur Verfügung stehen – online oder in unserem schönen Büro im Hamburger Kontorhausviertel. 

Beste Grüße und bis bald an dieser Stelle, 

Euer 

Christoph Vogt

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