Unwissenheit verleitet „Sparer“ zu teuren Fehlern

Die allgemeine Finanzbildung bleibt auf niedrigem Niveau

In einer Pressemeldung der Allianz Versicherung vom 19.11.2020 findet sich u.a. folgender Absatz:

„Finanzkompetenz ist dabei kein abstraktes Konzept, sondern zeitigt handfeste Konsequenzen. Wenn die Teilnehmer gebeten wurden, 1000 Euro anzulegen, wählten “finanzkompetente“ Teilnehmer vornehmliche Wertpapiere aus (34,8%), gegenüber 22,3%, die sich für Bankeinlagen entschieden. Bei den „finanzinkompetenten“ Teilnehmer war die Relation genau umgekehrt (26,8% vs. 29,8%). Noch irritierender: „finanzinkompetente“ Teilnehmer bevorzugten Kryptowährungen (11,6%) gegenüber Versicherungsprodukten (9,0%). Finanzkompetenz macht einen Unterschied, in Zeiten von negativen Realzinsen ist häufig die vermeintlich sicherste Anlage diejenige, die die Verluste beschert. Versierte Sparer können vermeiden, in diese Falle zu tappen.“

Mein Kollege Manuel Franz und ich müssen uns jedenfalls nicht vorwerfen lassen, wir hätten keinen Einsatz gezeigt, um etwas gegen diese Misere zu unternehmen. Leider ist das Interesse der Öffentlichkeit an wichtigen Finanzthemen derart gering, dass auch die sog. „Volkshochschulen“ nichts damit zu tun haben möchten. Übrig bleibt ein entscheidendes Problem: Die Leute, die dann lernen, unfallfrei zu töpfern oder sich glutenfrei und fair gehandelt zu ernähren, werden häufig im Alter auf die Grundsicherung angewiesen sein (die wird dann aber „Bürgerrente“ o.ä. genannt), weil sie nicht gelernt haben, finanzielle Vorsorge für das Alter zu betreiben.  

Es fällt schwer, eine Erklärung dafür zu finden, warum die Verbraucher ihr mühsam erspartes Geld immer noch auf unverzinsten Konten liegen lassen – evtl. inzwischen sogar dafür zahlen müssen. Dabei sind langfristige, lukrative Geldanlagen doch für jedermann über Investmentfonds zugänglich. Alle schlauen Anleger haben zu Zugang zu attraktiven Renditen, Inflationsschutz und Schutz vor der Insolvenz ihrer Bank. Gerade der letzte Punkt sollte mehr Aufmerksamkeit bekommen, denn die aktuelle Corona Krise wird in den Bankbilanzen tiefe Spuren hinterlassen. 

Mit den beiden Vermögensverwaltungsstrategien aus dem Hause der FORMAT Asset Management (FORMAT AM Balanced und FORMAT AM Defensive) hätten die Anleger einen guten Schutz gegen Inflation und könnten langfristig an der Preisentwicklung von Aktien und Immobilien sowie Gold partizipieren. 

Bitte nehmt Kontakt auf über mein Kontaktformular.

Beste Grüße, 

Christoph Vogt

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