Ausblick Geldanlage 2021

Trotz Corona bleibt mein Weltbild unverändert

Einige Karten für das Jahr 2021 wurden bereits im Vorjahr gelegt. Dazu zählen der Präsidentschaftswechsel in den USA und die unveränderte Geldpolitik durch die Notenbanken. Letztlich bleibt aber der Wechsel eines Präsidenten in einem langfristig ausgerichteten Portfolio ein temporärer Einflussfaktor auf die Performance. Prägender Faktor für die Gesamtperformance eines Portfolios bleibt, in den richtigen Assetklassen investiert zu sein. 

  1. Die Zinsen werden niedrig nahe null bleiben – auch bei temporär ansteigender Inflation. So wird die Inflation in der Eurozone schon allein durch den Effekt des Ölpreises in den kommenden Monaten basisbedingt ansteigen. Die exorbitant gestiegenen Staatsschulden verbieten ein deutlich höheres Zinsniveau. 
  2. Um vor der Schuldenfalle in Sicherheit zu sein, sollte der Fokus bei Geldanlagen auf Qualität in Sachanlagen liegen (Aktienfonds, Aktien, Edelmetalle und Immobilien). 
  3. Asien wird sich weiterhin dynamischer als der Rest der Welt entwickeln und China wird durch Nichts aufgehalten auf seinem Weg zur Supermacht des 21. Jahrhunderts.
  4. Europa leidet weiter an außenpolitischer Schwäche, fehlender Geostrategie und fehlender Einigkeit. Dadurch wird es weiter wirtschaftlich und strategisch in der Welt verlieren. 

Mein Fazit aus obigen 4 Punkten für die Ausrichtung meiner Portfolien im Jahr 2021

Qualität steht bei jeglicher Selektion an erster Stelle. Da ich nicht gänzlich auf Investitionen im Bereich von Anleihen verzichten darf, wird dort nur in absolut notwendigem Maße investiert. Die Weltmarktführer aus den USA werden auch – Dank Corona teils sogar noch schneller (Facebook, Alphabet) – weiter wachsen. Damit steigen tendenziell auch deren Bewertungen. Ja, sie sind hoch bewertet, aber nicht zu teuer. Dem hat Europa nichts zu entgegnen. Daher bleibt mein Fokus in Europa auf kleine Wachstumsunternehmen gerichtet. In China und den umliegenden Ländern (Vietnam z.B.) setze ich dagegen auf den gesamten Aktienmarkt. Gold bleibt mit strategischer Quote als letzte Reserve auch im Jahr 2021 gesetzt. 

Die sog. “Asset Price Inflation” dürfte sich im Jahr 2021 vielleicht sogar beschleunigt fortsetzen. Verlierer werden diejenigen Anleger sein, die weder über eine eigene Immobilie noch über Aktienanlagen oder Gold verfügen.  

Wer vor dem Hintergrund der sich verschiebenden weltweiten Machtgefüge weiterhin gut schlafen möchte, setzt auf die defensive Strategie von der FORMAT Asset Management aus Hamburg, in der alle obigen Aspekte berücksichtigt werden. Mit einer sehr konservativen Anlagepolitik konnten in den letzten 7 Jahren durchschnittlich +3,8% p.a. erzielt werden. 

Beste Grüße,

Christoph Vogt  

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