Ihre Geldanlage und “Tina”

Tina und das aktuelle Marktumfeld für Anleger

Natürlich haben wir Männer bei den vier Buchstaben “Tina” gleich die passende Person bildlich vor Augen. Leider muss ich schon an dieser Stelle die Phantasien wieder deutlich begrenzen, denn “Tina” steht schlicht für den englischen Spruch: “There is no alternative.” 

Tina wird in bestimmten Konstellationen immer wieder gern zitiert. Heute greife auch ich wieder auf diese Redewendung zurück, denn es gibt wirklich keine sinnvolle Alternative zur Geldanlage in soliden Aktien. Das funktioniert am besten über gut gemanagte Investmentfonds durch aktive Fondsmanager. 

Warum halte ich diese Form der Geldanlage im Nullzinsumfeld für alternativlos? 

Grundlage für diese Ansicht ist das Weltbild in der FORMAT Asset Management, das ich gemeinsam mit meinem Mitgesellschafter Manuel Franz dort aufgestellt habe. Die vollständige Version findet sich hier

Heute stehen Geldanleger vor dem Dilemma, dass aufgrund des jahrelangen Zinsrückgangs Anleihen auf Höchstwerten notieren. Sie verkörpern daher aus unserer Sicht das berühmte zinslose Risiko. Schon bei der kleinsten Kehrtwende drohen bei Anleihen herbe Kursverluste im zweistelligen Prozentbereich. Das hat mit sicherer und defensiver Anlage nichts zu tun. Eine laufende Verzinsung erfolgt aufgrund des derzeitigen Kursniveaus praktisch nicht mehr. Die meisten Papiere weisen sogar negative laufende Renditen aus. Anlagen in Form von Sparkonten oder Termingeldern fallen als Alternative wegen des Negativzinses aus. Für altgediente Sparer ist das wirklich eine verkehrte Welt, wenn sie heute zur Kasse gebeten werden, anstatt Zinsen für ihr Vermögen zu erhalten.  

Gold als Geldanlage geht Christoph Vogt Finanzberatung Vermögensverwaltung Niedersachsen Altes Land Stade

Daher muss Tina wieder ran! 

Es gibt derzeit keine Alternative zu breit diversifizierten Aktienanlagen mit Investmentfonds. 

Immobilien? Ja, aber! Die Auswahl ist hier extrem begrenzt, wenn wirklich noch eine positive Rendite erzielt werden soll – ohne geplante weitere kräftige Preissteigerungen. Die wahren Liebhaber des “Betongoldes” haben die Preise in dieser Form der Geldanlage in den meisten Fällen schon in große Höhe getrieben. Daher sehe ich hier die Gefahr, bei einer Abkühlung des Marktes nur zu ungünstigeren Konditionen wieder verkaufen zu können. In einem solchen Fall kommt dann erschwerend hinzu, dass Immobilien generell weniger liquide handelbar sind. Gold? Ja, aber! Der Goldpreis konnte sich gerade in den letzten Wochen wieder spürbar befestigen. Die Allzeithochs sind wieder in greifbare Nähe gerückt. Anleger müssen auch hier wissen: Die Handelbarkeit ist begrenzt. Am besten setzt man auf kleine Münzen, auf die man jederzeit zugreifen kann (also im häuslichen Umfeld!). Eventuell fallen Kosten für zusätzliche Sicherungsmaßnahmen an (Tresor, Alarmanlage u.ä.). Sowohl Gold als auch Immobilien sind natürlich Anlagen in Sachwerte, die einen guten Schutz gegen Inflation bieten. Allerdings dürften in beiden Fällen die laufenden Erträge ein altbekanntes Manko darstellen. Gold zahlt keine Zinsen und bei Immobilien braucht man schon eine sehr gute Expertise, um ein attraktives Objekt zu ergattern. 

Christoph Vogt Geldanlage Vermögensverwaltung Investmentfonds

In einem Nullzinsumfeld spricht alles für gute Aktienanlagen

Wesentlich besser sind die Aussichten, mit guten Investmentfonds noch ansehnliche positive Renditen zu erzielen. Die Mischung aus Kursgewinnen – z.B. von jungen Wachstumsunternehmen mit etablierten Dividendenzahlern verspricht den besten Erfolg. Anleger (vor allem aus Deutschland!) sollten sich auch immer vor dem sog. “Home Bias” schützen. Nur, weil man ein großes Unternehmen meint, gut zu kennen, ist das noch lange keine gute Geldanlage. Ich meine hier nicht nur die Deutsche Telekom… Anleger sollten Aktienpositionen nicht nur über Sektoren (Computer, Chemie, Pharma, Internet) streuen, sondern vor allem auch regional. Während wir nämlich an Überalterung leiden, streben viele asiatische Länder mit junger, häufig gut ausgebildeter Bevölkerung zu höherem Wohlstand auf (mindestens) unserem derzeitigen Niveau. 

Berücksichtigt man noch grundlegende Maßnahmen zur Risikokontrolle, kann mit Aktienfonds sehr wohl auch in der defensiven Geldanlage gearbeitet werden. Dass das funktioniert, haben Manuel Franz und ich in den letzten Jahren mit unserer Strategie FORMAT AM Defensive unter Beweis gestellt. Unsere Vergleichsgruppe konnten wir deutlich in der Performance hinter uns lassen. Mit dem richtigen Berater im Rücken funktioniert Geldanlage wesentlich entspannter. 

Christoph Vogt

 

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