Der Ifo-Index: Ein zuverlässiges Signal warnt

Wie geht es der Wirtschaft in Deutschland wirklich? 

Wer sein Geld solide in Aktien anlegen möchte, kommt um anständige Analysen nicht herum. Um das große Ganze beurteilen zu können, werden regelmäßig Indikatoren zur volkswirtschaftlichen Entwicklung heran gezogen. Ein besonders präzises und zuverlässiges Instrument ist der sog. Ifo-Geschäftsklimaindex. Hier werden keine Forscher in ihren Elfenbeintürmen befragt, sondern die Wirtschaftsteilnehmer selbst. Die Erfinder dieses Gradmessers der Wirtschaftslage sind die Analysten im ifo-Institut (Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.). 

Die Hoffnung auf eine Normalisierung nach “dem Virus” verfliegt

Die jüngste Umfrage unter den bedeutenden Wirtschaftsteilnehmern in Deutschland weist auf eine Verschlechterung der Stimmung hin. Die beiden Themen “Corona” sowie “Lieferengpässe” werden als Hauptgründe genannt. Nach der rund einjährigen starken Erholung auf den Crash durch Corona-Lockdowns, kühlt sich nun das Geschäftsklima wieder deutlich ab. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 96,5 Punkte gefallen, nach 97,7 Punkten im Oktober 2021. Werte unter 100 stehen für eine pessimistische Stimmung. Die Zahl für den Gesamtindex setzt sich immer aus den beiden Komponenten “aktuelle Geschäftslage” und “Geschäftserwartungen” zusammen. Während sich die Lage von 100,2 auf 99,0 verschlechterte, sank der Erwartungswert von 95,4 auf 94,2. Der Erwartungswert kühlte sich damit im Vergleich zum Vormonat nochmals deutlich ab. 

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Handel und Dienstleistungen haben schlechte Perspektiven

Die Auswirkungen neuer Anti-Corona Maßnahmen drücken auf die Stimmung. Die Zurückhaltung der Verbraucher bei Reisen und im Konsum (im stationären Handel) verderben bei vielen Unternehmen die Weihnachtsvorfreude. Aber auch im verarbeitenden Gewerbe ist der Index gesunken. Während das laufende Geschäft nun schlechter beurteilt wird, hellten sich die Erwartungen etwas auf. Probleme bereiten immer noch die unterbrochenen Lieferketten. 

Schwieriger Start in das Jahr 2022 erwartet

Die Umfrage im November zeigt auch eine Zunahme der Geschäftsunsicherheit an. Die Manager haben Schwierigkeiten, eine Prognose für ihr zukünftiges Geschäftsvolumen abzugeben. Auch ich sehe die Zukunft eher skeptisch. Meine Gründe sind die 

  1. anziehende Inflation
  2. gestörte Lieferketten
  3. anhaltender Kampf gegen Corona
  4. politische Spannungen in Europa und Asien

Der ifo Geschäftsklimaindex ist nur eine von vielen Komponenten, die ich zur Einschätzung meiner Beurteilung der Lage heran ziehe. Für Deutschland ist es m.E. aber der wichtigste und zuverlässigste Indikator. Geldanleger sollten daher besondere Vorsicht walten lassen. Ein Blick über den Tellerrand hinaus ist immer lohnend. Vor allem Asien sollten europäische Investoren immer berücksichtigen. 

Wer dabei Unterstützung sucht, ist hier bzw. in der FORMAT Asset Management bestens aufgehoben. Sparer zahlen Negativzinsen, meine Kunden als Geldanleger nicht! 

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Christoph Vogt 

Q.: https://www.ifo.de 

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